Home Maurer Magnetic AG Maurer Magnetic AG
Maurer Magnetic AG


 



> Über uns

>
Magnetisieren


> Entmagnetisieren
   >
Technologie
   > Dienstleistungen
   > Notfallservice

   > White Papers

   > Kunden Referenzen
   >
Vertretungen gesucht

> Magnet-Messtechnik

> Dauermagnete -
  
Lagerprogramm


>
Magnete-Discount


> Magnet-Technik

>
Neuheiten
>
Publikationen
>
Ausstellungen

> Vertrieb, Adressen
Magnete, Dauermagnete, Permanentmagnete, Haftmagnete
>
Kontakt
Magnete, Dauermagnete, Permanentmagnete, Haftmagnete
> Verkaufs- und
Magnete, Dauermagnete, Permanentmagnete, Haftmagnete
Lieferbedingungen (pdf)

>
Impressum

> Stellenangebote



Maurer-Degaussing – Technologiesprung in industriellen Entmagnetisierverfahren

> Maurer-Degaussing-Technologie Maurer-Degaussing-Technologie
> Merkmale des Verfahrens
> Features FMT® - FIELD MULTIPLICATOR TECHNOLOGY und CFT® - CONSTANT FIELD TECHNOLOGY

  

Maurer-Degaussing-Technologie

Geschichte
Das Verfahren «Maurer-Degaussing» wurde im Jahre 2001 während der Entwicklungsphase einer komplexen Entmagnetisierlösung für einen japanischen Grosskonzern entwickelt. Bestehende Entmagnetisier-Technologien konnten in diesem Fall die Anforderungen an Prozesssicherheit, Qualität und Produktivität nicht erfüllen. Durch den Einsatz modernster Leistungselektronik, innovativer Ideen und langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet des Magnetismus, hat die Firma Maurer Magnetic AG für diese Aufgabe eine Entmagnetisierlösung im Pulsverfahren entwickelt. Die Maurer-Degaussing-Technologie ist mittlerweile international durch mehrere Patente geschützt. Basierend auf diesem Entmagnetisierverfahren bietet Maurer Magnetic AG internationalen Kunden ein umfangreiches Produktprogramm für das Entmagnetisieren von ferromagnetischen Bauteilen an.

Einsatzmöglichkeiten
Mit Maurer-Degaussing können Werkstücke in allen Dimensionen und Formen entmagnetisiert werden. Beispiele sind Grossteile von mehreren Tonnen Gewicht, Hartmetall, Packungen mit Nadeln oder Kanülen, komplett befüllte Waschkörbe, Sinterteile, zusammengebaute Teile, Behälter mit technischen Federn, Teile in Stahlbehältern usw.

Das Entmagnetisieren mit diesem Verfahren eignet sich für automatisierte Fertigungsprozesse wie auch für manuelle Bedienung. Die Entmagnetisierung erfolgt bei Maurer-Degaussing vollautomatisch innert wenigen Sekunden. Der kontrollierte Wechselfeldverlauf, die hohe Produktivität und die völlige Reproduzierbarkeit machen Maurer-Degaussing ideal für die industrielle Anwendung.



Merkmale des Verfahrens Maurer-Degaussing

Entmagnetisieren durch elektromagnetisches Wechselfeld
Das industriell bekannte Entmagnetisieren erfolgt durch ein in Spulen erzeugtes, abnehmendes Wechselfeld. Die Reduktion der Amplitude wird in den meisten Fällen durch ein langsames Wegziehen des Teils (z.B. durch ein Förderband) von der Spule erreicht. Durch die Umpolung mit abnehmender Amplitude entsteht im Werkstück eine zufällige Orientierung der magnetischen Momente. Bei richtiger Umsetzung dieses Prozesses bleiben im entmagnetisierten Teil praktisch keine magnetischen Restfelder stehen.

Das Verfahren Maurer-Degaussing arbeitet mit einem in der Entmagnetisierspule erzeugten magnetischen Wechselfeld, welches zunächst kontrolliert auf einen maximalen Wert hochgefahren wird, und anschliessend innert wenigen Sekunden auf einer programmierten Kurve bis auf Nullamplitude reduziert wird. Dieser Entmagnetisierpuls ist durch die elektronische Steuerung vollständig reproduzierbar und das Resultat prozesssicher.

Die entscheidenden Elemente des Entmagnetisierprozesses Maurer-Degaussing werden nachfolgend genauer erläutert:


Merkmale der Maurer-Degaussing-Technologie

Kurzzeitige, maximale Feldstärke
Bauteile aus magnetisch zähen Werkstoffen, wie z.B. Nickel-Chrom Legierungen mit typischen Werkstoffnummern 1.43...1.45, Kugellagerstählen, Hartmetallen usw., benötigen zur Überwindung der Koerzitivkraft und vollständigen Umpolung hohe Feldstärken. Dasselbe gilt für das Entmagnetisieren von Schüttgut oder mehreren Teilen in Behältern. Abschirmeffekte des ferromagnetischen Materials reduzieren in diesen Fällen die Eindringtiefe des Magnetfeldes. Mehr Eindringtiefe wird erreicht mittels der Entmagnetisierung mit hohen Spitzenfeldstärken. Dadurch werden die Randzonen des Materials magnetisch gesättigt und das magnetische Wechselfeld dringt tiefer ins Material ein. Der Energieverbrauch des Entmagnetisierprozesses wird durch die kurze Verweildauer auf der maximalen Feldstärke gering gehalten. Die Eindringtiefe wird zusätzlich durch das Entmagnetisieren mit tiefen Frequenzen erhöht. Tiefe Frequenzen reduzieren die im Material induzierten Wirbelströme, was folglich die Eindringtiefe des magnetischen Wechselfeldes begünstigt. Dies sind entscheidende Kriterien für die Produktivität und Leistungsmerkmale der Maurer-Degaussing Entmagnetisiermaschinen.

Hohe Anzahl an Schwingungen abnehmender Amplitude
Die Güte der Entmagnetisierung hängt wesentlich von der Anzahl abnehmender Umpolungen ab. Diese technische Eigenschaft wird insbesondere bei Teilen mit hoher geometrischer Komplexität oder Schüttgut etc. erforderlich, damit alle magnetischen Momente erfasst werden. Dauer und Form des Entmagnetisierpulses definieren die Anzahl dieser abnehmenden Schwingungen bzw. die Stärke der Abnahme von Umpolung zu Umpolung. Diese Parameter sind voreingestellt und garantieren einen einwandfreien Entmagnetisierprozess. Die speziell entwickelten Leistungsmodule mit Verfahren Maurer-Degaussing führen reproduzierbare Entmagnetisierpulse durch, was sich in Ergebnis und Prozesssicherheit der Entmagnetisierung widerspiegelt.


Auslauf exakt auf Nullstrom
Die abrupte Unterbrechung der magnetischen Durchflutung eines Teils führt praktisch immer zu einem messbaren Restmagnetismus. Aus diesem Grund muss der Auslauf des Entmagnetisierpulses für ein qualitativ gutes Entmagnetisier-Ergebnis, möglichst exakt gegen Nullstrom gehen. Industrieübliche Stromquellen funktionieren nur mit einem bestimmten Minimalstrom korrekt. Unterhalb dieser Schwelle unterbricht der Stromregler den Strom vollständig. Maurer Magnetic AG setzt Leistungselektronik ein, welche sich bei tieferen Minimalströmen sauber regeln lässt. Die zu beherrschende Dynamik (Maximal- / Minimalstrom) liegt bei etwa 60 dB oder besser, also vergleichbar mit einer Hi-Fi Audioanlage.



FMT® - FIELD MULTIPLICATOR TECHNOLOGY

Maurer Magnetic AG ist als Hersteller moderner Entmagnetisiermaschinen bestrebt, den Wirkungsgrad des Entmagnetisierprozesses möglichst optimal zu gestalten. Bei Entmagnetisiermaschinen mit Wechselfeldprinzip werden Spulen zur Erzeugung des magnetischen Feldes eingesetzt. Bei grösseren Entmagnetisierspulen steigen Blindstromverbrauch und elektrischer Anschlusswert schnell an, nicht selten auf Werte über 50A bei 400VAC. Der elektrische Strom wird in herkömmlichen Spulen mit einem sehr ungünstigen Blindstromverhältnis in magnetische Feldstärke umgewandelt. Maurer Magnetic AG hat für diese Herausforderung eine Lösung gefunden und setzt bei Spulen welche hohe Feldstärken erzielen müssen, das Feature FMT® - FIELD MULTIPLICATOR TECHNOLOGY ein.

Field Multiplicator Technology



CFT
® - CONSTANT FIELD TECHNOLOGY

Zum Entmagnetisieren müssen Teile eine Entmagnetisierspule durchlaufen oder sie müssen zumindest in die Nähe einer Spule gebracht werden. Ferromagnetisches Material in der Nähe von Spulen bewirkt durch die Induktivitätsänderung verminderten Stromfluss und damit verbunden eine geringere Wirkung der Entmagnetisierung. Dieser physikalische Effekt wird mit zunehmendem „Füllgrad“ der Spule ausgeprägter. Maurer Magnetic AG hat als Gegenmassnahme zu diesem Effekt die Innovation CFT® - CONSTANT FIELD TECHNOLOGY entwickelt und patentiert. Entmagnetisierer mit CFT® - CONSTANT FIELD TECHNOLOGY eignen sich besonders für Anwendungen mit hohem Füllgrad, wie dies Beispielsweise für die Entmagnetisierung von Rohren oder Stangen wichtig ist.

Constant Field Technology


<< zurück Hauptseite Entmagnetisieren